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Usedom-Reiseführer

Peenemünde-Ost: Prüfstand II

Überblick über die Erprobungsstellen von Heer und Luftwaffe auf dem Peenemünder Haken

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Optimierung von Detaillösungen

Der Prüfstand II war einer der kleineren, einfacheren Anlagen auf dem Peenemünder Haken der Insel Usedom, zu denen nur wenige Bauwerke gehörten.

Der Prüfstand P-II diente, ebenso wie die kleineren Prüfstände P-III, P-IV und P-V, der Erprobung, Messung und Optimierung zahlreicher Detaillösungen. Dabei stand das außergewöhnlich komplexe Triebwerk der Großrakete Aggregat 4 ("V2") im Vordergrund. Heute sind diese vier "mittleren" Prüfstände nur bei genauerem Hinsehen in diesem ausgedehnten Areal der Insel Usedom zu entdecken. Die wenigen Hochbauwerke wurden nach Kriegsende akribisch zerstört - nur noch einzelne Trümmer weisen auf diesen Ort hin.

Einer der kleinsten Prüfstände

P-II ist der letzte der "kleinen" Prüfständen, die sich von Süden her entlang der Ostseeküste des Peenemünder Hakens der Insel Usedom aufreihen.

Nach der Entdeckung der Peenemünder Erprobungsstellen durch die englische Luftaufklärung und die darauf folgenden Luftangriffe auf den Nordwesten Usedoms wurden die Startplätze für die Erprobung des A4 rar. Neben der Greifswalder Oie wurden von der Zerstörung verschonte Prüfstände und später auch die teilweise zerstörte Wissenschaftlersiedlung Karlshagen zum Abschuss des A4 verwendet.

 

 

  • Organisierte Zerstörung der Peenemünder Erprobungsstellen: Trümmer des Prüfstandes P-II.
  • Prüfstandes P-II auf dem Peenemünder Haken: Metallteile zeugen von der früheren Nutzung.