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Usedom-Fotosammlungen

Die Insel Greifswalder Oie

Im Norden ist die kleine Insel Greifswalder Oie dem Peenemünder Haken der Insel Usedom um ca. 12 Kilomter vorgelagert. Die kleine Insel ist nur etwas mehr als 50 Hektar groß und in ihrer größten Länge ungefähr 1,5 Kilometer lang. Die Oie gehört zur Gemeinde Kröslin, die festlandseitig am Peenestrom liegt. Zwischen Rügen, Usedom und der Greifswalder Oie befindet sich der Greifswalder Bodden genannte Teil der Ostsee. Auf der Vogelschutzinsel Oie befinden sich neben einem ehemaligen Wohnhaus einige Nebengebäude und ein Leuchtturm - der einzige linksdrehende Signalgeber in weiter Umgebung. Das Licht des Leuchtturmes reicht etwa 26 Seemeilen weit.

Bis zur Fertigstellung der Versuchsanstalt des Heeres Peenemünde ("Peenemünde-Ost") auf der (Nachbar-) Insel Usedom wurden Raketentests unter provisorischen Bedingungen auf der Greifswalder Oie durchgeführt. Während dieser Zeit, die Insel war inzwischen längst militärisches Sperrgebiet, wurde zunächst das A3 und dann der "zwischengeschobene" Typ A5 getestet. Auch nach Fertigstellung des "Werkes Ost" auf dem Peenemünder Haken Usedoms war die Greifswalder Oie wichtiges Startgebiet für Tests mit dem A4 ("V2").

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges und Sprengung der Testanlagen wurde die Insel zunächst vom Institut für Tierseuchenerforschung Friedrich Löffler genutzt. Jedoch kehrte das Militär alsbald zurück. Die 6. Grenzbrigade Küste nahm die Insel Greifswalder Oie in Besitz und arbeitete zuletzt als vorgeschobener Beobachtungsposten im Zusammenwirken mit den sowjetischen Bündnispartnern insbesondere an der Ausspähung der zunehmend unzuverlässig gewordenen polnischen Partner.

Da die Greifswalder Oie ein wichtiges Brutgebiet für viele Seevogelarten ist, dürfen Besucher nur in begrenzter Zahl und unter Aufsicht die Insel betreten. Eine Vogelschutzstation nimmt Beobachtungen an den durchziehenden Seevögeln vor.

Seevogelparadies Greifswalder Oie: Seitdem die abgelegene Insel nicht mehr militärisch genutzt wird, bildet sie ein phatastisches Biotop.

Die Südostküste der Insel Greifswalder Oie. Dieses Seevogelbiotop ist für den öffentlichen Besucherverkehr gesperrt. Eine Vogelschutzstation führt gelegentliche Führungen über die abgelegene Insel durch.

Der Leuchtturm auf der Greifswalder Oie: Das Licht dieses Seezeichens ist bis zu 26 Seemeilen weit zu sehen.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde ein mit Holz (-Kohle) betriebenes Leuchtfeuer durch diesen massiven Leuchtturm ersetzt. Er weist noch heute den Schiffen im Greifswalder Bodden, z. B. zwischen Rügen und Usedom, den Weg.

Kleines Idyll: Sandstrand am Nothafen der Insel Greifswalder Oie nördlich von Usedom.

Unmittelbar am Hafen der Insel Greifswalder Oie befindet sich dieser winzige Sandstrand. Die Insel selbst ist ein striktes Naturschutzgebiet, auf die Besucher nur gelegentlich in geführten Gruppen gelangen.

Frühe Beziehung zu Peenemünde: A5-Testgelände auf der Greifswalder Oie.

Vom Leuchtturm auf der Greifswalder Oie aus lässt sich das ehemalige Raketentestgelände gut überblicken. Hier wurde der Vorläufertyp "A3", das "zwischengeschobene" Testmuster "A5" und später immer wieder das "A4" getestet bis die Anlagen auf der Insel Usedom betriebsbereit waren.

Sehen Sie auch unsere kurze Videosequenz "Greifswalder Bodden" (wmv-Format).

Die schönsten Fotos von der Sonneninsel Usedom thematisch sortiert - Ungefähr 200 Kilometer Küsten, viele Binnenseen mit ihren romantischen Ufern, historische Stätten, kulturelle und sportliche Angebote, usw. usf. schaffen nicht nur ungezählte Freizeitangebote sondern lassen Raum zum Träumen, Entdecken und Genießen.

Inzwischen sind von allen Regionen Usedoms, zu denen wir Impressionen bereitstellen, zahlreiche Fotos in Google Earth® aufgenommen worden und vermitteln dort zusammen mit den Satellitenfotos bzw. Luftbildern einen sehr anschaulichen Eindruck von der Umgebung. Sie erkennen unsere Fotos am Copyright Steinbock-FeWo.

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