In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde das Usedomer Thurbruch trockengelegt. Im Rahmen dessen wurde Ulrichshorst als Ortsteil Korswandts gegründet. Namenspatron war der Stettiner Domänenrat Ulrich, der mit der Gründung beauftragt war.
An der Usedomer Verbindungsstraße zwischen Korswandt/ Zirchow und Reetzow gelegen, besteht Ulrichshorst nur aus einem Straßenzug. Wegen dem vollständigen Ensemble gut erhaltener alter Häusern steht Ulrichshorst unter Denkmalschutz.
Obwohl etwas weiter von der Ostseeküste entfernt als Korswandt, lässt sich Ulrichshorst dem Hinterland der Usedomer Kaiserbäder zurechnen. Auch wegen der landschaftlich schönen Lage hat sich in Ulrichshorst ein Angebot hochwertiger Unterkünfte wie Ferienwohnungen und Ferienhäusern entwickelt.
Die lange, fast schnurgerade Dorfstraße ist wegen der vielen hübschen und zumeist sorgfältig sanierten Bauernhäuser, die die Straße säumen, sehenswert.
Der gesamte nahegelegene Gothensee ist mit Teilen des angrenzenden Thurbruchs unter Naturschutz gestellt. Dieser See auf der Insel Usedom ist Lebensraum des Fischotters, von Wildgänsen, Schwänen, Störchen, Graureihern und anderen Vogelarten.
Im nahe gelegenen Korswandt säumen alte knorrige Bäume die Dorfstraße, an der sich einige denkmalgeschützte reetgedeckte Häuser befinden. Östlich von Korswandt befindet sich der malerisch im Buchenwald gelegene Wolgastsee mit einer Badestelle. Um den Usedomer Wolgastsee ist ein zu empfehlender Rundwanderweg angelegt.