
Wie die meisten anderen Ortsnamen auf der Insel Usedom auch, stammt dieser Name aus dem Slawischen und ist abgeleitet von "gardzko" (Burg). Das Usedomer Dorf liegt an einem Kreuzungspunkt alter Handelswege, die um die Sümpfe Schmollensee und Thurbruch führten und sich mit jenen, die von Ückeritz über Pudagla, Katschow und Garz zur Küste führenden, kreuzten. Die turmlose Dorfkirche aus dem 15. Jahrhundert hat einen freistehenden Glockenturm und im Inneren einen Altar mit Feldsteinfundament.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Flugplatz zwischen Garz und Kamminke vom Militär als Ausweichflugplatz für den anderen Usedomer Flugplatz Peenemünde zu Übungszwecken genutzt. Heute kann die Insel Usedom über den Flughafen (Heringsdorf) per Direktflug von Berlin Tempelhof, Mannheim, Mönchengladbach, Saarbrücken, Stettin und Münster/Osnabrück erreicht werden.

Der modern ausgebaute Flughafen HDF am Stettiner Haff bietet neben den bereits erwähnten Inlandsverbindungen von und nach Usedom die erste Auslandslinienverbindung mit Zürich. Das Foto der startenden AWACS ist ein äußerst seltener Moment, da der Flughafen Heringsdorf ein ziviler Verkehrsflughafen ist.

Von Garz führt ein sehr gut ausgebauter Fahrradwanderweg durch eine weite, hüglige Landschaft u. a. nach Kamminke. Von diesem Weg aus kann in südlicher Richtung das Ufer des Stettiner Haffs erreicht werden. Nach Kamminke hin hat dieses Usedomer Ufer die Gestalt eines Steilufers, das einen sehr schönen Blick über das Haff erlaubt.
Mit freundlicher Unterstützung von panoramio.com® zeigen wir die Umgebung von Garz am Stettiner Haff im Luftbild:
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