Der Greifswalder Bodden ist ein Teil der Ostsee und erstreckt sich zwischen den Inseln Rügen, Greifswalder Oie, Ruden und Usedom. Der westlich der Insel Usedom verlaufende Peenestrom ergießt sich in den Greifswalder Bodden, was den Salzgehalt des Meereswassers dort mindert. Die Wassertiefe im Greifswalder Bodden ist eher gering und übersteigt selten sechs Meter. Lediglich die größeren Schifffahrtstrassen sind ausgebaggert.
Wegen der geschützteren Lage ist der Greifswalder Bodden vor allem bei Wassersportlern recht beliebt. Wind und Wellen spielen eine geringere Rolle als auf der offenen Ostsee. Zwischen den Inseln Usedom und Ruden befinden sich zwei künstliche Inseln (s. u.) im Bodden, die der Markierung der Haupt-Start-und-Landebahn des Flugplatzes Peenemünde dienten.
Symbol: der einsame Leuchtturm in der Nähe der kleinen Insel Ruden. Ein Seezeichen auf der Mole der Insel Ruden und dieser Leuchtturm markieren die Schiffsroute von der Peenemündung in das offene Meer.

Von der früheren militärischen Nutzung Peenemündes rühren diese künstlichen Inseln her. Sie befinden sich mitten im Greifswalder Bodden, exakt 1000 und 4000 Meter vom Beginn der Start- und Landebahn entfernt. Die Masten, die zahlreichen Kormoranen einen willkommenen Ausguck bieten, tragen die Antennen der Langwellen-Funkfeuer.

Der verfallene, hölzerne Anleger westlich des Peenemünder Kraftwerks wird seit langer Zeit nicht mehr benutzt. Im Hintergrund ist das erst gegen Ende der 80er Jahre stillgelegte Kraftwerk zu sehen, das heute als Museum dient.

Dort, wo der Peenestrom in den Greifswalder Bodden mündet, befindet sich dieser kleine Sandstrand hinter einem Kiefernwäldchen.
Nördlich und südlich dieses Strandes liegen die beiden Peenemünder Häfen. Der Peenemünder Haupthafen ist mittlerweile teilweise Ausflugshafen und Museumshafen, wogegen der Nordhafen als Yachthafen firmiert.
Tonne. Im Hintergrund ist die kleine und nur gelegentlich bewohnte Insel Ruden zu sehen. Der eckige Turm in der Bildmitte diente früher als Messbasis für die Raketenforschung in Peenemünde.
Das Foto zeigt einen Blick von der Nordspitze des Peenemünder Hakens aus über den Greifswalder Bodden. Etwas rechts im Bild ist abermals die kleine Insel Ruden zu sehen. Links in der Bildmitte kann man die Silhouette der Insel Rügen ausmachen.

Nordöstlich von Lubmin liegt die Halbinsel Struck im Greifswalder Bodden. Das ausgedehnte und abgelegene Naturschutzgebiet ist überwiegend flaches Weideland und hat zum Bodden hin mehrere Sandstrände.
Vom Hafen Peenemünde aus werden interessante und informative Schifffahrten z. B. auf die Greifswalder Oie angeboten. Im kleinen Reedereibüro am Hafen können die Fahrkarten erworben werden.
Sehen Sie auch die Videosequenz "Greifswalder Bodden" (wmv-Format).
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