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Usedom-Reiseführer

Peenemünde-Ost: Prüfstand VI

Überblick über die Erprobungsstellen von Heer und Luftwaffe auf dem Peenemünder Haken

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Der erste Prüfstand nach dem Entwicklungswerk

Der Prüfstand P-VI ist der erste der sich entlang der Usedomer Ostseeküste des Peenemünder Hakens reihenden Prüfstände. Entsprechende Anlagen der Abgasführung sowie Mess- und Beobachtungsanlagen erlaubten Startversuche des A4 vom Prüfstand VI aus. Wie bei allen anderen Prüfständen auch, sind von den baulichen Anlagen nur noch Trümmer zu finden.

Mit dem 30.08.1944 wurde auch der Prüfstand VI für Versuchsstarts des A4/V2 verwendet. Diese Versuchsserie wurde am 09.12.1944 beendet.

Neben den Prüfständen P I bis P XI wurde die V2 ab dem 01.10.1944 auch von Startplätzen aus der zerstörten Siedlung Karlshagen versuchsweise gestartet.

Einer der größeren Prüfstände

P-IV gehörte zu den größeren Prüfständen, zu denen einige Hochbauwerke gehörten, die vor allem Beobachtungs- und Messzwecken dienten. Heute kann man im Wald zur Ostseeküste der Insel Usedom hin ein weiträumiges Trümmerareal vorfinden, das die frühere Ausdehnung des Prüfstandes recht gut umfasst.

 

  • Südlich des früheren Schießplatzes liegt das Trümmerfeld des Prüfstandes P-VI.
  • Vom Schilfgürtel bis in den Wald erstreckt sich das Areal des Prüfstandes P-VI.