
Von der Usedomer Bäderstraße B111 fährt man ab Bannemin-Ausbau auf dem Weg nach Krummin durch eine wundervolle unter Naturschutz stehende Lindenallee. Links des Ortseingangs ist eine Pyramideneiche zu besichtigen. Mit der Gründung einer Niederlassung des Wolliner Zisterzienser-Nonnenklosters Anfang des 14. Jahrhunderts in Krummin auf Usedom wurde das dörfliche Gotteshaus zur Klosterkirche erweitert. Der gotische Backsteinbau aus dem 14. Jahrhundert besitzt einen Turm, der jedoch erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts ergänzt wurde. Das aufwändig restaurierte Gebäude ist das einzige erhaltene klösterliche Bauwerk auf Usedom.

Die reizvolle Lage an der Krumminer Wiek hat Krummin am Aufschwung des Tourismus auf der Insel Usedom partizipieren lassen. Die meisten Häuser des kleinen Ortes sind liebevoll modernisiert - es ist ein Ort entstanden, der trotz seiner stark auf Fremdenverkehr fokussierten Nutzung mit Ferienhäusern und Ferienwohnungen authentisch geblieben ist.
Besonders empfehlenswert ist ein kurzer Ausflug in östliche Richtung. Die kleine, zur Usedomer Halbinsel Gnitz führende Straße ist von sehr liebevoll sanierten Wohngebäuden umgeben, kleine, gepflegte Vorgärten schaffen einen intimen, angenehm dörflichen Charakter.

Vom idyllischen, im Schilfgürtel der Krumminer Wiek gelegenen Hafen aus hat man einen schönen Blick über die Krumminer Wiek und den Peenestrom. Gegenüber auf der Halbinsel Gnitz sind die über 20 Meter hohen Kastenberg, Fliederberg, Voßberg und Weißer Berg auf der Insel Usedom leicht auszumachen.

Eine Wanderung auf dem Deich führt nach Neuendorf auf der Usedomer Halbinsel Gnitz. Der Weg führt zunächst am leicht versteckten Strumminsee und später an einem hübschen kleinen Fischerhafen bei Neuendorf entlang.
Homepage des Naturhafens Krummin: www.naturhafen.de/