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Usedom-Reiseführer

Peenemünde, Prüfstand VII - eine Animation

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Funktionsweise des Prüfstandes VII

Die Animation der Funktionsweise des Prüfstandes VII auf dem Peenemünder Haken der Insel Usedom zeigt den Zweck der bedeutendsten Erprobungsanlage der Erprobungsstelle des Heeres "Peenemünde-Ost". Am 03.10.1942 wurde auf dem Peenemünder Prüfstand VII zum ersten Mal eine Großrakete, die die Grenze zum Weltall berührte, erfogreich gestartet. An diesen ersten, schnellen Erfolg schlossen sich unzählige Fehlstarts, kleinere Katastrophen und Enttäuschungen an. Mit gewaltigen finanziellen Mitteln, mit dem skrupellosen Einsatz von Arbeitssklaven und einer rücksichtslosen Testpraxis unter der Herrschaft der SS wurde die Waffe 1944 in Dienst gestellt.

Infrastruktur

Der weit im Norden des Peenemünder Hakens der Insel Usedom gelegene Prüfstand VII hatte einen Werkbahnanschluss, mit dem die Projektile angeliefert wurden. Eine Werkhalle diente Nacharbeiten und Justagearbeiten sowie dem Aufrichten der Rakete. Ein Transportturm nahm die senkrecht stehende Rakete auf und verschob diese bis auf die Höhe des Startplatzes des Aggregat 4. Von dort wurde die Rakete an den Startplatz verschoben, geprüft und zum Start vorbereitet. Aus dem Leitstandsbunker wurde der Startbefehl gegeben und die Großrakete abgeschossen.

Mit dieser weltweit einzigartigen Erprobungsstelle erlangten Peenemünde und die Insel Usedom eine traurige Berümtheit, aus deren Schatten sich zu lösen das Historisch-Technische Informationszentrum Peenemünde Wege weist.

Die Grenze zum Weltall

Aufgrund des ersten erfolgreichen Starts einer Großrakete an diesem Ort der Insel Usedom kommt dem Prüfstand VII ein hoher Symbolwert zu. Nicht zuletzt diese Symbolkraft gab Bestrebungen Nahrung, den Prüfstand im Norden Usedoms wieder aufzubauen: sowohl aus historischer Sicht als auch aus denkmalschützerischen Gründen ein sinnloses Unterfangen.