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Sehenswürdigkeiten auf Usedom

Usedomer Naturschutzgebiete

Selten gewordene Fauna: Die völlig harmlose Ringelnatter.

Die zur Bundesrepublik Deutschland gehörenden 354 km² Usedomer Fläche sind als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen; einige dieser Flächen sind zusätzlich als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Beispielhaft sollen (von Nordwesten nach Südosten) genannt werden:

  1. Peenemünder Haken, Struck und Ruden: Flachwassergebiet mit Salzwiesen und Flächen mit Birken-Stieleichen-Wald als Lebensraum für durchziehende Wasservögel sowie auf den Inseln Struck und Ruden bestehende Brutvogelbiotope.
  2. Streckelsberg bei Koserow: Kliffranddüne
  3. Wockninsee bei Ückeritz: torfmoosreiches Zwischenmoor, Biotop für Kraniche und Sumpfschildkröten
  4. Mümmelkensee bei Bansin: Hochmoor mit Restsee
  5. Gothensee und Thurbruch: eiszeitlich geformtes Becken
  6. Golm bei Kamminke: alter Baumbestand mit typischen Pflanzen des Buchenwaldes.
  7. Inseln Böhmke und Werder: Küstenvogelschutzgebiet als Reservat für Brutvögel
Eines unserer prächtigsten Insekten: Hornisse im Usedomer Thurbruch.

Darüber hinaus gibt es Flächennaturdenkmäler, Einzelnaturdenkmäler (z. B. Bäume), Findlinge und geschützte Bodendenkmäler auf der Ostsee-Insel Usedom.

Zu empfehlen sind ferner das Zerninmoor im Südosten der Insel Usedom und das Thurbruch.

Großartiges Biotop: Das Zerninmoor im Osten der Insel Usedom.

Auch jenseits öffentlich ausgewiesener Naturschutzgebiete macht der Naturpark Usedom seinem Titel alle Ehren. Zwischen den Küsten von Peenestrom, Achterwasser, Stettiner Haff und Ostsee findet sich fast überall eine reizvolle und zumeist unberührte Natur oder eine authentische Kulturlandschaft mit Wiesenland, Felder, Bauern- und Fischerdörfern und kleinen Häfen. Wer auf Usedom einfach Ruhe und Erholung sucht, wird genausowenig enttäuscht, wie der kenntnisreiche Naturbeobachter.

 

 

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